VAMED Cybathlon Team Mirage 91 der TU Graz.jpg

Cybathlon 2016

Cybathlon 2016

09.10.2016
VAMED Cybathlon Team Mirage 91 Pilot Gerhard Kleinhofer 2.jpg

In der ausverkauften SWISS Arena in Zürich ist am Wochenende der erste internationale Bionik-Wettkampf über die Bühne gegangen. Unter den Anfeuerungsrufen mehrerer tausend Zuseher traten am Samstag 74 Athleten mit schweren körperlichen Handicaps mit Hilfe neuester Prothetik-Technologie und robotergestützter Assistenzsysteme in sechs Disziplinen an. 25 Länder waren bei der rund um den Globus beachteten Weltpremiere vertreten, darunter auch Österreich.

In den folgenden Disziplinen wird um den Sieg gekämpft:

  • Brain Computer Interface Rennen (BCI) - Virtuelles Rennen mit Gedankensteuerung
  • Fahrradrennen mit elektrischer Muskelsimulation (FES)
  • Armprothesen-Parcours
  • Beinprothesen-Parcours
  • Exoskelett-Parcours
  • Rollstuhl-Parcours

Einer der Athleten aus Österreich war Gerhard Kleinhofer, ehemaliger Sportdirektor der Naturbahn-Rodler-Nationalmannschaft. Kleinhofer, nominiert vom VAMED-Therapiezentrum in Kapfenberg für das Team „Mirage 91“ der TU Graz, ist seit einem schweren Schlaganfall vor zwei Jahren motorisch stark eingeschränkt und kann wie die meisten Teilnehmer im Feld weder Arme noch Beine bewegen. Beim Cybathlon trat er im „Brain-Computer-Interface-Race“ (BCI) an und steuerte dabei einen Computer-Avatar alleine mit der Kraft seiner Gedanken.

 

Video player 16x9

Sportlicher Wettkampf mit wichtigen Erkenntnissen für neurologische Rehabilitation

„Im BCI Race müssen die Piloten gezielt daran denken, wie sie Hände oder Füße bewegen, wie sie singen oder Kopfrechnen. Die dadurch ausgelösten Gehirnströme werden gemessen und steuern so eine Computerfigur über einen virtuellen Parcours“, so Professor Gernot Müller Putz, der das Studierenden-Team der TU-Graz geleitet hat. Zukünftig wird es durch das Brain-Computer Interface möglich sein, einen elektrischen Rollstuhl, einen Sprach-Computer oder andere Geräte zu bedienen, ohne eine Taste zu drücken.

Die VAMED hat sich mit ihren Reha Einrichtungen nicht nur bestmöglicher Betreuung und Therapie auf höchstem Niveau verpflichtet, sondern ist auch führend bei Innovationen und der Entwicklung von neuen Ansätzen in den unterschiedlichen Bereichen der Rehabilitation. VAMED betreibt 15 Rehabilitationskliniken (12 in Österreich, 2 in der Schweiz und 1 in Tschechien) und ist somit einer der führenden privaten Reha-Anbieter.

Einer der Schwerpunkte liegt dabei auf der Neurologie, denn sieben VAMED Rehabilitationseinrichtungen beschäftigen sich mit neurologischer Rehabilitation. Mit der Rehaklinik Zihlschlacht betreibt VAMED eine der führenden Spezialkliniken für neurologische Rehabilitation in der Schweiz.

VAMED freut sich und ist stolz, sich für innovative und zukunftsweisende Rehabilitationsmöglichkeiten zu engagieren, die Menschen mit Behinderung helfen, ihre Mobilität und Lebensqualität zu verbessern.

Video player 16x9

Pressekontakt

Prok. Mag. Ludwig BICHLER, MBA Konzernsprecher

Sterngasse 5, 1230 Wien, Austria +43 1 60127 610
E-Mail

Pressebilder

VAMED Cybathlon das Team Mirage 91 der TU Graz beim BCI Rennen .jpg

VAMED Cybathlon | Team Mirage 91 der TU Graz | BCI Rennen

VAMED Cybathlon Gerhard Kleinhofer mit Gattin Edith und Prim. Dr. König 2.jpg

VAMED Cybathlon | Gerhard Kleinhofer mit Gattin Edith und Prim. Dr. König

VAMED Cybathlon Team Mirage 91 der TU Graz.jpg

VAMED Cybathlon | Team Mirage 91 der TU-Graz

VAMED Cybathlon Team Mirage 91 Pilot Gerhard Kleinhofer 2.jpg

VAMED Cybathlon | Pilot Gerhard Kleinhofer | Team Mirage 91 der TU Graz | 2